Ein Ort gegen das Vergessen
Rekonstruktion und Vortrag zur geplanten “Adolf-Hitler-Schule” in Waldbröl und
Initiativentwurf eines NS-Dokumentationszentrums in Waldbröl sowie zur Umgestaltung der Straße “Auf der Kirchenhecke”
Mein Name ist Andreas Horath. Ich bin 57 Jahre und bereits seit meiner Jugend zählt u.a. die heimische Geschichte und die Architektur zu meinen besonderen Interessen. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich auch mit der Geschichte Waldbröls in der Zeit des Dritten Reiches – seit fünf Jahren insbesondere mit der geplanten Adolf-Hitler-Schule an der heutigen Straße „Auf der Kirchenhecke“.
Daraus entstand die Idee einer Rekonstruktion der damaligen Planungen in Verbindung mit einem Fachvortrag zu diesem Thema, dessen Umsetzung bereits weit fortgeschritten ist.
Aus der intensiven Arbeit mit diesem Thema entwickelte sich die Vorstellung eines NS-Dokumentationszentrums am selben Standort sowie der damit einhergehenden Umgestaltung der Straße „Auf der Kirchenhecke“.
Die drei Bereiche dieser Internetseite geben einen Einblick in die Ideen und Entwürfe. Obgleich eine Finanzierung solch umfangreicher Maßnahmen in Zeiten leerer Stadtkassen derzeit wohl nicht mehr als Wunschdenken ist, sollen die Entwürfe dennoch Anregungen geben und motivieren, die Entwicklung dieses historisch und touristisch wichtigen Standortes nicht aus den Augen zu verlieren.
1. Vortrag & Rekonstruktion
Die geplante “Adolf-Hitler-Schule“
in Waldbröl
2. Initiativentwurf
NS-Dokumentationszentrum
in Waldbröl
3. Initiativentwurf
Umgestaltung „Auf der Kirchenhecke“
in Waldbröl
Größenwahn in Stein
Rekonstruktion und Vortrag zur geplanten “Adolf-Hitler-Schule” in Waldbröl
Ansicht von Nordwest als Beispiel einer der Rekonstruktionen des Vortrages. Zur Vergrößerung mit der Maus darüber fahren.
Seit nunmehr über fünf Jahren recherchiere und arbeite ich an einem Vortrag und der Rekonstruktion der Planungen zur ehemals geplanten “Adolf-Hitler-Schule” in Waldbröl. Mittlerweile ist der Vortrag sehr detailliert und umfangreich geworden und behandelt auch Themen wie u.a. “Wer war Robert Ley?”, die “Entwicklung der Adolf-Hitler-Schulen im Dritten Reich”, die Planungen zur “Stadt der Volkstraktorenwerke”, das “KDF-Hotel” und das “Mustergut Rottland”.
Von der geplanten Schule sind bereits ein detaillierter Grundriss und Ansichten entstanden, eine aufwendige 3D-Rekonstruktion ist in Arbeit und bereits größtenteils fertiggestellt. Zudem konnte ich (in teilweise sehr mühevoller Recherche) aus unzähligen Büchern, historischen Zeitungen, Reden, Protokollen, Fachpresse und Online-Recherche viel Interessantes und zum Teil auch Spektakuläres zusammentragen, was den Vortrag sicher in dieser Form einmalig machen wird. Die Fertigstellung des multimedialen Vortrages ist für Frühjahr/Sommer nächsten Jahres geplant.
Hier einige wenige Auszüge der (derzeit) 180 Einzelfolien des Vortrages:
NS-Dokumentationszentrum Waldbröl
Initiativentwurf eines NS-Dokumentationszentrums im Bereich der geplanten Adolf-Hitler-Schule in Waldbröl
Straßenansicht und Eingangsbereich des NS-Dokumentationszentrums Waldbröl (Initiativentwurf)
Die Idee eines NS-Dokumentationszentrums in Waldbröl ist nicht neu und scheint gerade in Zeiten leerer Kassen nicht mehr als Wunschdenken. Verständlicherweise liegen die Prioritäten mit der Umgestaltung des Marktplatzes und Neubau der Markthalle, der Umbau der Innenstadt und vielen weiteren wichtigen Projekten derzeit ganz wo anders. Und das ist richtig und gut! Doch die Kassen werden immer leer sein und es wird immer wichtigere Aufgaben geben – je nachdem, wie man die Prioritäten setzt und wie man sich für etwas einsetzt.
Ein NS-Dokumentationszentrum in Waldbröl würde eine Verbindung von Erinnerung und Raum schaffen und es möglich machen, Erinnerungen abzurufen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Ein Ort, an dem sich Gedenken mit Lernen, Verstehen und Forschen verbindet. Es könnte erzählen, mahnen, erinnern und Erklärungsmuster für das Geschehene geben. Hier könnte das Wissen über diese Zeit für die Bevölkerung, insbesondere für die nachkommenden Generationen, mit modernen museums-pädagogischen Mitteln erschlossen werden und die Beziehungen zwischen Opfern, Tätern und Zuschauern in der NS-Zeit Waldbröls und des Oberbergischen Kreises durchschaubar werden. Es wäre damit ein Mittel der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Gegenwart und Vergangenheit und würde das politische Selbstverständnis unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen. Ein Ort gegen das Vergessen. Und das nicht nur für Waldbröl selbst, sondern für den gesamten Oberbergischen Kreis und darüber hinaus…
Das folgende Konzept beinhaltet die Entwurfsidee sowie Details zur Ausstattung, Nutzung, u.v.m.:
Umgestaltung der Straße “Auf der Kirchenhecke” in Waldbröl
Initiativentwurf zur Umgestaltung der Straße und des angrenzenden Waldgebietes
Konzeptentwurf der Straße “Auf der Kirchenhecke”. Zur Vergrößerung mit der Maus darüber fahren.
Der Entwurf steht bei Bedarf auch als PDF-Datei im Maßstab 1:500 zur Verfügung.
Im Verlauf der Konzeptidee für ein NS-Dokumentationszentrum im Bereich der geplanten Adolf-Hitler-Schule (AHS) in Waldbröl stellte sich die Frage, wie man eine solche Einrichtung in ein Gesamtkonzept für diesen besonderen Bereich integrieren könnte.
Die Straße „Auf der Kirchenhecke“ ist aufgrund ihrer exponierten Lage oberhalb der Stadt, direkt an der als „Friedensmauer“ bekannten Stützmauer der geplanten AHS, mehr als nur eine einfache Verbindung zwischen zwei Punkten. Das besondere Flair und die traumhaften Ausblicke ziehen heute zahlreiche Besucher an. Doch leider hat die über 600 m lange, schnurgerade Straße und das angrenzende Waldgebiet derzeit keinerlei Aufenthaltsqualität, noch ist sie verkehrstechnisch zukunftsgerecht und sicher ausgestattet.
Durch ein NS-Dokumentationszentrum an diesem geschichtsträchtigen Ort erhielt nicht nur die Stadt eine neue, wichtige und notwendige Einrichtung. Auch die Straße und das angrenzende Waldstück als Baufläche der geplanten Schule würde eine Aufmerksamkeit erfahren, der sie derzeit jedoch keineswegs gerecht wird.
Die Idee des Initiativ-Entwurfes zur Umgestaltung der Straße ist es, den gesamten Bereich zu erschließen und dabei nicht nur geschichtlich/gesellschaftlich, sondern auch touristisch zu einem weiteren Highlight der Stadt zu entwickeln. Dabei wurden im Entwurf bereits früher entwickelte Ideen zur Nutzung dieses Areals berücksichtigt.
Das folgende Konzept beinhaltet die Entwurfsidee sowie Details zu den Einzelmaßnahmen:
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